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Defibrillator

Zwischen 5'000 und 10'000 Menschen sterben pro Jahr in der Schweiz an plötzlichem Herztod.
Die Überlebenschance beträgt landesweit ca. 5%.

Mit einem AED (automatischer externer Defibrillator) wird das lebensgefährliche Kammerflimmern des Herzens unterbrochen, das bei etwa 90 Prozent aller Menschen mit plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand auftritt. Ursache ist oft ein Herzinfarkt. Nur ein gezielt ausgelöster Elektroschock kann den gestörten Herzrhythmus wieder in Takt und das Herz somit zum Schlagen bringen. Wird ein Opfer innerhalb der ersten Minute mit einem Elektroschock behandelt, besteht eine Überlebenschance von über 90 Prozent. Danach sinkt die Wahrscheinlichkeit um etwa 10 Prozent pro Minute. Nach spätestens fünf Minuten treten die ersten irreparablen Hirnschäden ein. Nach acht bis zehn Minuten ohne Reanimation ist der Patient in der Regel tot.

Viele sind heute noch der Meinung, dass der Rettungs- und Notarztdienst schnell genug kommt und in wenigen Minuten beim Notfallpatienten ist. Dabei wird vergessen, dass die Hilfsfrist des Rettungsdienstes meist erst drei bis fünf Minuten nach einem Notfall beginnt. Deshalb kann bei einem plötzlichen Herzversagen der telefonisch gerufene Notarzt in der Regel, auch unter günstigsten Voraussetzungen, nicht rechtzeitig beim Patienten sein. Wenn Passanten, Freunde, Angehörige, Kollegen nicht sofort helfen können, endet das plötzliche Herzversagen meist tödlich!


AED's sind einfach und sicher anzuwenden:
Der Helfer stellt das Gerät an und wird von einer Stimme durch die einzelnen Schritte geleitet. Er klebt die Haftelektroden auf die Brust des Patienten, das Gerät analysiert den Herzrhytmus und gibt bei Bedarf den lebensrettenden Schock ab.

Weitere Informationen über den plötzlichen Herztod und AED's finden Sie unter AEDhelp und lifepak.

Der Samariterverein Lyss ist ab April 2007 auch ausgerüstet mit einem AED und bietet Interessierten eine Ausbildung an.

 
 
defi

AED's können überall eingesetzt werden.
Nächstens werden in der Schweiz auch in Bahnhöfen AED's angebracht, jeder Passant kann in einem Notfall zum Lebensretter werden.

 

Werden auch Sie zum Lebensretter!

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